Tag der offenen Tür
Impressionen
Zumindest die nicht mehr ganz so jungen Leser dieser Zeilen werden es aus eigenem Erleben noch kennen: Schule am Samstagvormittag. Heute findet Schule „nur noch“ von montags bis freitags statt, auch am Liborius-Gymnasium.
Aber einmal im Jahr, im Spätsommer bzw. frühen Herbst, da weichen wir von dieser Regelung ab. Schon am Freitag, spätestens, wird von uns Lehrerinnen und Lehrern für diesen Samstag nach Unterrichtsschluss umgebaut, aufgebaut, ausgeschmückt, eingekauft, sauber gemacht, werden Bücher geschleppt etc. pp. Und am Samstag steht man dann früh auf. Etwas Hübsches wird angezogen. Und schon geht es los in die Rabestraße 19, wo es gilt beim „Tag der offenen Tür“ zunächst die allerletzten Vorbereitungen zu treffen und dann die zahlreichen Gäste zu begrüßen. Es sind vor allem viele Schülerinnen und Schüler der vierten oder dritten Klassen, bisweilen auch deren noch jüngere Geschwister, begleitet von ihren Eltern, oft auch Großeltern, die kommen. Aber auch Ehemalige der Schule finden sich ein. Alles in allem kommt an diesem Tag ein erwartungsvolles Publikum, aus Dessau, aber auch aus Wolfen- Bitterfeld, Coswig, Wittenberg oder Köthen, Hundeluft, Zerbst, Raguhn, Cobbelsdorf oder Klieken, sogar aus Delitzsch.


Bis zu diesem Termin im Oktober wurde hinter den Kulissen des täglichen Schulbetriebes bereits seit längerem fleißig für diesen Tag gearbeitet. Zahlreiche Grundschulen im näheren und weiteren Umkreis sind angeschrieben worden. Plakate wurden entworfen und zusammen mit Informationsmaterialien, die über unser Anmeldeverfahren informieren, verschickt. Und auch über die Presse ist dann bereits auf das Anmeldeverfahren hingewiesen und informiert worden. Jeder, der will, erhält ein Programm, das am Eingang verteilt wird, welches Hinweise gibt, wie man sich als Außenstehender in dem nicht gerade kleinen Gebäude zurechtfinden kann, und was einen wann und wo erwartet. Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Klassen helfen an diesem Tage mit, die Schule den Besuchern zu präsentieren. Sie gestalten z. B. zusammen mit ihren Tutorinnen und Tutoren ein kleines Café, damit jeder den möglichen kleinen Hunger stillen kann. Auch helfen sie bei der Durchführung von Experimenten in den naturwissenschaftlichen Fächern, sie musizieren, führen den Vorlesewettbewerb durch oder gestalten eine Unterrichtsstunde in einem ihrer Fächer, oft in den Sprachen, mit.

Und die verschiedenen Fachschaften stellen sich vor. Bald herrscht vielfach sogar großes Gedränge. Dennoch bleibt Zeit für die persönliche Begegnung im Gespräch:







Auch im Café herrscht reges Treiben:
Mehrmals findet eine kleine Einführung in den Raum der Stille statt:

Natürlich informiert man sich auch im Sekretariat:
Und man besucht die Turnhalle:


Einige andere Eindrücke von diesem Tag:

Und dann leert sich die Schule allmählich wieder bis zum nächsten „Tag der offenen Tür“

U. Kloss